Holzklassen-Menüs versus First Class-Küche

Die allererste Frage, die du da vielleicht stellst, ist: „Was zum Teufel ist eine Holzklasse“?


„Holzklasse“ ist der umgangssprachliche Ausdruck für die Touristen- oder Economy Klasse. Der billigste Sitzbereich im Flugzeug also. Der Name kommt ursprünglich von der Eisenbahn, wo früher die Sitze in den billigsten Wagons noch aus Holz (und damit für lange Fahrten eher unbequem hart) waren. Es gab aber auch andere Unterschiede (so wie heute im Flugzeug), wie z.B. den Platz, die Beinfreiheit oder auch verschiedene Serviceleistungen wie inkludiere Speisen und Getränke.

Apropos Speisen und Getränke: Auch heute gibt es in Sachen Verpflegung einige Unterschiede zwischen der Holzklasse im Flugzeug und der Business-Class. Zwar ist generell der Trend zu erkennen, dass Tickets immer billiger, die Verpflegungen an Bord dafür aber gebührenpflichtig werden. Es gibt aber nach wie vor Fluglinien, bei denen das Bord-Catering zum USP gehört und die klar zwischen den einzelnen Sitzbereichen unterscheiden. Du willst wissen welche Unterschiede das sind? Einen Überblick darüber haben wir hier für dich.

Bord-Catering in der Economy Class

Gutes Essen und Touristen-Klasse schließen sich nicht unbedingt aus. Die Reise-Website Hopper.com hat ein Ranking für das beste Essen in der Holzklasse erstellt. Dabei fällt auf – die großen Gewinner sind die asiatischen und arabischen Fluglinien wie Quatar Airways, Asiana Airlines oder Thai Airlines. Nur die Lufthansa hat es mit Platz 10 als einzige westeuropäische Fluglinie gerade noch in das Top-Ten Ranking in Sachen Kulinarik in der Economy-Class geschafft. Grund dafür mag auch sein, dass Essen allgemein auf dem asiatischen und afrikanischen Markt einen höheren Stellenwert einnimmt, als in Westeuropa.

Auf Kurzstrecken werden vom überwiegenden Teil der Fluggesellschaften nur ein alkoholfreies Getränk und Snacks (Knabbergebäck, Fruchtgummis, Kekse …) angeboten. Die klassische Frage des Flugzeugpersonals in der Economy Class lautet daher „Süßes oder Salziges“.

Auf Kurzstreckenflügen von Billigairlines wird meist nicht einmal ein Snack gereicht. Es lohnt sich also, wenn du einen Müsliriegel oder ähnliches im Handgepäck griffbereit hast, wenn du auf überteuerte Snacks an Bord verzichten möchtest.


Warme Mahlzeiten werden meist nur auf interkontinentalen Flügen, die mehrere Stunden dauern, serviert – in letzter Zeit zeigt sich jedoch auch hier der Trend, die Mahlzeiten nur gegen entsprechende Gebühr und gegen vorhergehende (Online-) Bestellung zu servieren.

Bord-Catering in der First-Class

Die Gäste in der ersten Klasse bekommen bei den meisten Fluglinien bereits beim Start ein kostenfreies Erfrischungs- bzw. Willkommensgetränk.

Die Auswahl bei der Verpflegung und auch den Getränken (z.B. Weinkarte bzw. Bord-Vinothek für die erste Klasse) ist in der Regel größer als im Bereich mit den billigeren Sitzplätzen.
Speisen werden meist auf „normalem Geschirr“ (keine Plastikschüsseln oder Aluschalen), mit ordentlichem Besteck (nicht aus Plastik oder Holz) serviert und die Getränke finden sich in Gläsern statt in Pappbechern. Kurz gesagt, die Verpflegung wird in dem von zuhause gewohnten „Luxus“ gereicht und erinnert nicht an einen Ausflug zum Camping.

Manche Fluglinien beschäftigen in der Business-Class noch Köche. Das Essen ist nicht immer nur eingefroren und wieder aufgetaut.
Die Küche in einem Flugzeug nennt sich „Galley“. Ob diese wirklich zur Zubereitung von Mahlzeiten geeignet ist, ist unterschiedlich. Generell sind in den Galleys kaum große Spielräume vorhanden, um den Kochkünsten eines mitreisenden Kochs freien Lauf zu lassen. Es gibt aber durchaus Beispiele z.B. bei der Lufthansa Tochter AUA, wo tatsächlich in der Luft der Kochlöffel geschwungen wird: "Für Passagiere in der Business Class bereitet ein Koch die Gerichte frisch in der Galley zu", erklärte ein Unternehmenssprecher erst vor wenigen Monaten.

Viele Fluglinien heben das im Vergleich zur Economy Class deutlich bessere Essen bei der Bewerbung ihrer Flüge entsprechend hervor, um die höheren Ticketpreise zu rechtfertigen.


Die Frage, ob mehr Platz, Porzellan, ein kostenfreies Getränk und eine größere Auswahl in Sachen Verpflegung den deutlich höheren Ticketpreis für die Business-Class rechtfertigen, muss jeder für sich selbst beantworten. Dies wird nicht zuletzt davon abhängen, wieviel Wert du auf solche Dinge legst.

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