Mythen zum Thema Fliegen, alle interessanten Infos!

Geschichten rund ums Fliegen

Fliegen ist, obwohl Viele schon Flugreisen unternommen haben, immer noch ein Abenteuer. Das ist der Anlass dafür, Geschichten zu erzählen, die oft so nicht ganz stimmen. Abenteuerliche Geschichten von Fastabstürzen durch Blitzeinschläge bis hin zu eigenartige Meldungen, etwa das Hugo im Flugzeug kein alkoholisches Getränk ist oder Piloten, die den Flug verschlafen, müssen immer wieder einem Faktencheck unterzogen werden.

Unwetter Flugzeugabsturz

Fliegen bei einem Gewitter ist sicherlich ein besonderer Nervenkitzel. Heftiger Regen, starke Windböen, Hagel sowie Blitz und Donner können Passagiere durchaus in Angst und Schrecken versetzen. Aber ist diese Angst begründet?

Um das Bermudadreieck ranken sich viele Mythen und Geschichten, die durch zahlreiche Flugzeug- und Schiffsunglücke entstanden. Wo liegt das Bermuda Dreieck überhaupt und was hat sich dort an außergewöhnlichen Unglücken ereignet?

Die Klimaanlage an Bord eines Flugzeuges verbreitet Keime, der Sauerstoffgehalt in der Kabine wird reduziert um die Passagiere ruhig zu stellen, Mobiltelefone stören die Bordelektronik - diese und noch ganz andere Mythen ranken sich um das Thema fliegen. Wir haben recherchiert und ein paar dieser doch sehr kuriosen Behauptungen aufgeklärt.

Nicht anders als vor hunderten Jahren, gibt es auch heute in der Luftfahrt Bräuche, die abergläubischen Passagieren das Reisen erleichtern sollen. Einiges davon, wird Ihnen vielleicht auf dem einen oder anderen Flug schon untergekommen sein.

Helden der Lüfte, in schicken Uniformen mit Pilotenbrille und umringt von hübschen Stewardessen, die in exotische Länder reisen dürfen und dabei eine Menge Geld verdienen. So oder so ähnlich sehen die meisten Menschen den Beruf eines Piloten. Doch entspricht das wirklich der Wahrheit? Ein kritischer Blick hinter die Kulissen.

Es ist allgemein bekannt, dass auf Flugreisen gern Tomatensaft getrunken wird. Doch warum eigentlich? Wir klären alle Mythen rund um den roten Gemüsesaft.

Sie wissen, was einen perfekten Service ausmacht und lösen kleine, manchmal sogar größere Probleme en passant. Gutes Bordpersonal ist nicht nur dafür verantwortlich, dass der Flugbetrieb reibungslos abläuft.

Wie gefährlich sind Blitze und elektrische Ladungen wirklich?

Warum Blitze dem Flugzeug nicht gefährlich werden können, weiß man spätestens dann wenn man einmal einen Fensterplatz im Bereich mit Blick auf die Tragflächen hat. An den Hinterkanten der Tragflächen sind dünne Metallspitzen angebracht, die statische Entlader oder statische Entladungsdochte genannt. Auch unabhängig von Blitzeinschlägen kann es zu einer für die Funkkommunikation problematischen Aufladung des Flugzeug kommen. Durch die Reibung beim Fliegen durch Wolken und Niederschlag entsteht statische Ladung, ist diese zu hoch kann es zu einem Ausfall der gesamten Kommunikation kommen. Elektronen können sich an den dünnsten Metallteilen sammeln, wie Querruder und Klappen und zu Funken erzeugen. Das wäre sehr gefährlich in der Nähe des Tanks oder des Motors. Die Dochte bestehen aus Glasfaser mit einer Carbonummantelung und gegen Ende hin einen Graphitstummel. Durch diese Konstruktion werden Elektronen vom Flugzeugin in die Atmosphäre abgeleitet. Bei einem Blitzschlag in der Luft sind die Passagiere ähnlich wie in einem Auto geschützt, die enorme Spannung des Blitzes wird ebenfalls über die Entladungsdochte abgeleitet. Die Entladungsvorrichtung verbrennen oder schmelzen dabei meist, vor jedem Start werden sie überprüft und im Bedarfsfall umgehend ausgetauscht.

Führen Turbulenzen zum Absturz von Flugzeugen ?

Turbulenzen sind nicht etwas was völlig überraschend auftritt. Moderne Satellitentechnik und Informationstechnologie überprüft die Luftschichtung auf den Flugrouten permanent und sorgen für Sicherheit beim Fliegen. Gebiete von erheblicher labiler Luftschichtungen sind auch den Piloten vorweg bekannt und werden meist großräumig umflogen. Kleinere Gebiete mit Turbulenzen werden meist gequert und meist ist diese unangenehme Flugphase auch bald überstanden. Die Passagiere werden davon vorweg informiert. Ein paar Minuten angeschnallt auf den Sitzplätzen bleiben, gehört da zum richtigen Verhalten im Flugzeug.

Braucht man Piloten, die schlafen doch nur während des Fluges?

Eine sehr beliebte Geschichte, ist das die Stewardess die Piloten vor der Landung wecken muss. Unfug, kann man da nur sagen.
Der Autopilot ist nicht so selbstständig, wie das in den Filmen immer scheint. Pilot und Copilot überwachen permanent Geschwindigkeit und Höhe ein. Die Aufgabe des Autopilots besteht darin , den Flugwinkel so zu steuern, dass das Flugzeug die konstante Flughöhe hält, während es durch den Kerosinverbrauch immer leichter wird. Er steuert nicht die Steuerflächen, also Höhen-, Quer oder Seitenruder des Flugzeugs, dazu gibt es andere computerunterstützte Steuersysteme. Die Piloten haben die Aufgabe die im Flugplan angegebene Route permanent zu überwachen, nur bei extremen Langflügen wird in Schichten gearbeitet.
Was derzeit noch nicht automatisiert werden kann ist das Starten eines Flugzeugs, während manche Steuerungssysteme ein Flugzeug landen könnten. Bei starkem Wind, Regen oder sonstigen widrigen Verhältnissen stoßen Computer an ihre Grenzen und es braucht wieder das Eingreifen des menschlichen Pilotenteams.