Etikette über den Wolken

Welcher Vielflieger kennt das nicht – der Sitznachbar schnarcht, der Vordermann klappt plötzlich den Sitz mit Schwung nach hinten und ein Mitreisender möchte beim Abflug noch unbedingt telefonieren. Platz ist in Flugzeugen Mangelware und schon allein deswegen, ist es für alle Passagiere angenehmer, wenn die wichtigsten dos and dont´s beachtet werden.

Grundsätzlich gilt das, was auch im Alltag eine Selbstverständlichkeit sein sollte – Rücksicht auf andere nehmen und Höflichkeit an den Tag legen. Zudem sollte bedacht werden, dass Fliegen nicht für alle Menschen selbstverständlich bzw. angenehm ist. So leidet beispielsweise jeder vierte Deutsche unter Aviophobie – oder Flugangst. Auch Flugverspätungen führen oftmals dazu, dass das Nervenkostüm der Passagiere zeitweise überstrapaziert ist. Muss doch oftmals ein Anschlussflug erreicht werden, oder ein wichtiger Geschäftstermin wartet. In Summe gibt es also zahlreiche Gründe, um zu versuchen, den „Ausnahmezustand“ Aufenthalt in der Luft für sich und seine Mitreisenden so angenehm wie möglich zu gestalten.

Oft entdeckt man ein besonders schönes Wellnesshotel – doch leider bedarf es zur Anreise gleich mehrerer Stunden. Hat man dann nur ein paar Tage oder ein Wochenende Zeit, dann lohnt auch das schönste Hotel die weite Anreise nicht.

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Wie auch bei Unterkünften, wo es Gruppierungen wie die Familienhotels oder die Kinderhotels gibt, haben es sich auch einige Fluglinien zur Aufgabe gemacht, besonderes Augenmerk auf den Service für große und kleine Passagiere zu legen.

Grundsätzlich gilt ja die Regel – wichtige Dinge nicht in den Koffer, sondern ins Handgepäck. Dennoch gibt es beim Fliegen eine Vielzahl an Dingen, die du in Sachen Handgepäck bedenken solltest.

Businessreisen bringen völlig andere Anforderungen mit sich, als der Flug in den Urlaub. Ist man geschäftlich unterwegs, dann lohnt es sich einige Tipps zu befolgen, die dafür sorgen, dass es unterwegs keine Pannen gibt.

Wo der beste Platz im Flugzeug ist, darüber lässt sich streiten – den optimalen Sitzplatz gibt es vermutlich nicht.. Denn es hängt auch von den Wünschen und Bedürfnissen der Passagiere ab.

Knigge beim Boarding

Nachdem so gut wie in jedem Flugzeug (Ausnahme bildet die Ryanair) beim Check-In ein Sitzplatz vergeben wird, ist es nicht nötig, zu drängeln. Wie die meisten Passagieren sicherlich bereits festgestellt haben, steht jedem sein reservierter Sitzplatz zu. Auch diejenigen, die das Flugzeug zuletzt betreten, müssen sich nicht sorgen, dass für sie lediglich ein Stehplatz übrig bleibt.

Hat man seinen Platz gefunden, heißt es rasch das Handgepäck verstauen. Der Gang soll ja möglichst schnell für die Mitreisenden frei gemachen sein. Größere Handgepäckstücke, die an Bord nicht unbedingt benötigt werden, sollten der Crew vor dem Einsteigen zur Aufbewahrung gegeben werden. Das spart nicht nur Platz in den Gepäckboxen sondern beschleunigt das Boarding und verhindert somit unliebsame Flugverspätungen.

Platznehmen mit Stil

Dass eine freundliche Begrüßung der Sitznachbarn zum guten Umgangston gehört, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Zum guten Benehmen gehört es aber auch, nicht über seinen Sitznachbarn zu klettern, sondern diesen höflich zu bitten, bei Bedarf den Weg zum Fenster- oder Mittelplatz frei zu machen. Selbiges gilt natürlich auch während des Fluges, wenn man auf die Toilette muss, oder sich einmal die Beine vertreten möchte.

Handy an Bord

Beim Start und bei der Landung heißte es das Handy auszuschalten bzw. den Flug- oder Offlinemodus einzustellen. Dies geschieht, um den Funk an Bord nicht zu stören. Diskussionen über diese Anweisung sind weder höflich noch besonders schlau. Sie sollten auch vermieden werden, um einen verspäteten Abflug zu verhindern. Was viele Passagiere in Sachen Handynutzung nicht wissen, ist, dass die EASA, (die Europäische Aufsichtsbehörde für Flugsicherheit) seit Mitte 2014 unter gewissen Bedingungen erlaubt, elektronische Geräte während des Fluges auch ohne Flugmodus zu nutzen. Zahlreiche Fluglinien – unter ihnen die British Airways, Emirates, Lufthansa oder Qatar Airways, bieten ihren Passagieren WiFi gegen Gebühr an. Bei der Nutzung des Handys sollte jedoch trotzdem nicht vergessen werden, die Lautstärke zu reduzieren. Man ist schließlich nicht alleine im Flugzeug.

Gute Tischmanieren in der Luft

Dass die Nahrungsaufnahme an Bord ebenso gesittet wie am Boden von sich gehen sollte, dürfte keine Überraschung sein. Schlürfen, schmatzen oder kleckern sind absolute no-goes. Ebenso sollten die Abfälle nach dem Essen ordentlich zusammengepackt werden. Dies erleichtert der Crew das anschließende Einsammeln. Rücksicht ist während der Mahlzeiten besonders beim Verstellen der Rückenlehne gefragt. Dadurch wird vermieden, dass der Hintermann den Inhalt seines Tabletts über den Schoß gekippt bekommt.
Natürlich gehört zu einem Essen auch ein Getränk. Dabei empfiehlt es sich - auch wegen der sauerstoffarmen Luft an Bord - Alkohol nicht oder nur in Maßen zu konsumieren. Dies gilt besonders für Passagiere, die empfindlich auf alkoholische Getränke reagieren.

Nicht zum Alleinunterhalter werden

Bei längeren Flügen folgt nach dem Snack oder Essen oftmals eine Ruhephase. Diese nutzen viele Passagiere gerne für ein Nickerchen. Lautes Reden, Musikhören mit dem Handy oder unerwünschte Kommunikation mit den Sitznachbarn sollten daher unterlassen werden. Wer dennoch nicht auf die neuesten Songs oder Filme verzichten möchte, sollte Kopfhörer nutzen.

Time to say goodbye

Auch nach der Landung gilt – drängeln ist unerwünscht. Wer weiß, dass es zeitlich mit einem Termin oder Anschlussflug eng werden könnte, sollte schon beim Check-In einen Sitzplatz aussuchen, der möglichst nahe am Ausgangsnahe liegt. War beim Flug alles zur Zufriedenheit, darf man dies beim Verlassen des Flugzeugs natürlich auch kundtun. Auch das Kabinenteam freut sich - so wie jeder arbeitende Mensch - über ein paar lobende Worte.

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Health- und Spahotels in Flughafennähe - Abflug in den Urlaub

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Sparen beim Fliegen

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