Handgepäck bei Billigfliegern: Trolley bei Austrian, Eurowings & Co kostenlos?

Fliegen wird immer billiger und dieses Gefühl trügt auch die Fluggäste in der EU auch nicht, aber es werden nicht nur die Preise gekürzt, sondern auch die Leistungen der Airlines. Gerade Billigairlines sind in der jüngsten Vergangenheit sehr erfinderisch geworden was das Gepäck und in letzter zeit auch vermehrt das Handgepäck angeht. Billigflieger wie Ryanair, Eurowings, Lauda, Wizzair oder easyjet bitten ihre Passagiere immer öfter fürs Handgepäck zur Kassa. Allerdings gibt es doch sehr große Unterschiede bei den erlaubten Gepäckstücken in den Kabinen. So verlangte zum Beispiel Lauda für den Trolley mit 55x40x23 cm seit neuestem bis zu 12 Euro – es heißt also genau nachrechnen und eventuell kommt ein etwas teurer Grundtarif fürs Ticket günstiger als das scheinbare Schnäppchen der Diskontairlines, das am Ende wegen der vielen Zusatzkosten auf einmal teurer ist.

Handgepäck bei Billigfliegern

Der 55x40x23 cm Trolley als immer beliebterer Begleiter

Gerade bei Kurztrips erfreut sich der Trolley mit 55x40x23 cm für die Kabine immer größerer Beliebtheit, denn er spart nicht nur Kosten, sondern man erspart sich auch das Warten beim Gepäckband und kann gleich direkt vom Gate zum Taxistand oder auf den Parkplatz durchstarten. Aber diese Trolleys sind nicht mehr überall als Handgepäck kostenlos in die Kabine mitzunehmen.

Nur noch mit 20x30x40 cm als Handgepäck in Billigfliegern

Bei immer mehr Billig-Airlines sind nur noch Handgepäck-Stücke bis maximal 40x30x20 cm im günstigsten Basistarif inkludiert. Entscheidend ist, dass sie unter den Vordersitz passen. Der Trolley ist nur noch beim Priority-Ticket inkludiert. Auch Medikamente im Handgepäck finden im kleinen Gepäck Platz.

Austrian, Eurowings und easyjet sind beim Handgepäck noch etwas großzügiger.
Handgepäck Flugzeug: Zumindest die Lufthansa-Töchter Austrian Airlines und Eurowings geben sich beim Handgepäck noch etwas großzügiger und lassen die Trolleys ohne Aufpreis mit in die Kabine. easyjet lässt sogar noch etwas mehr Zentimeter ohne Aufpreis zu. Auf eines können sich Fluggäste aber auch bei den großzügigeren Airlines in Sachen Handgepäck einstellen: es wird genauer kontrolliert, wie viele Zentimeter es tatsächlich sind. Gerade hat die Lufthansa-Tochter Eurowings angekündigt, genauer nachzuschauen und wenn notwendig auch genauer nachzumessen. Denn ist ein Handgepäckstück zu groß, muss es nachträglich in den Frachtraum umgeladen werden und der zusätzliche Zeitaufwand führt dann auch immer wieder zu Flugverspätungen. Bei Eurowings wird dafür auch noch eine Zusatzgebühr von 35 Euro verrechnet und dafür hätte man dann oft gleich einen kompletten Koffer mit 20 kg mitnehmen können.

Achtung auf Gebühren
Wer Angst vor versteckten Gebühren hat, sollte vor allem bei Billigairlines darauf achten, dass diese Kostenfalle vorab genau geprüft wird. Vorher detailliert nachsehen bewahrt vor langen Gesichtern. Oft sind es kleine Überschreitungen im Gewicht oder Größe die zu unnötigen Kosten führen.

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